Brauprozess
Harmonie von modernster Technik und traditioneller Braukunst
Die Schrotmühle ist die erste Station im eigentlichen Brauprozess. Hier werden die Malzkörner zerkleinert und gemahlen.
In der Maischpfanne wird das Malz mit Brauwasser zu Maische vermischt. Durch Erhitzung der Maische wandeln die in den Malzkörnern enthaltenen natürlichen Enzyme die wasserunlösliche Stärke des Getreides in löslichen Malzzucker um.
Im Läuterbottich werden die festen Bestandteile der Maische von der Flüssigkeit getrennt. Der Läuterbottich ist mit einem Siebboden versehen, auf dem sich die festen Bestandteile absetzen. Die Flüssigkeit wird als Würze gewonnen, der Malztreber bleibt zurück.
In der Würzepfanne wird der Hopfen zugegeben und die Würze gekocht. Je mehr Hopfen der Brauer hier zugibt (ca. 100-400g/hl), desto hopfenbetonter schmeckt später das Bier.
Während des Kochens bilden sich Ausfällungen von Malz-Eiweiß. Diese setzen sich zusammen mit verbliebenen Trübstoffen im Whirlpool durch eine Drehströmung aus der Würze ab.
Bevor die Hefe zugegeben werden kann, wird die Würze im Würzekühler heruntergekühlt (von ca. 100°C auf ca. 8-15°C).
Im Gärtank wird die Hefe zugegeben. Diese wandelt den gelösten Malzzucker durch Gärung in Kohlesäure und Alkohol um und beeinflusst den Geschmack des Bieres durch Ausbildung von Aromastoffen entscheidend. Anschließend wird die Hefe abgezogen. Das sogenannte Jungbier ist fertig.
Das Jungbier lagert noch etwa drei Monate in Lagertanks.
Durch Filtration gewinnt man ein klares Bier. Bei naturtrüben Bieren, wie etwa unserem Kellerbier, wird der Schritt der Filtration ausgelassen.
Nach der Filtration kann das Bier in Fässer, Flaschen oder Dosen abgefüllt werden bzw. etikettiert werden. Und dann ist es endlich soweit: Ihr frisches Eichbaum ist fertig gebraut! Prost und auf Ihr Wohl!













