Winterliches

Auch wenn wir kollektiv von Urlaub unter Palmen träumen - die Deutschen lieben ihre Jahreszeiten und die saisonalen Spezialitäten, die mit ihnen einhergehen: Den frühsommerlichen Spargel, das Grillen im Sommer, neuen Wein und Zwiebelkuchen im Herbst, nicht zu vergessen den winterliche Gänsebraten.

Beim Bier gehört der Wechsel der Jahreszeiten zur jahrhundertealten Brautradition.  Untergärige Bierspezialitäten wie etwa das Märzen wurden seit jeher in den Wintermonaten getrunken, weil ihre Herstellung niedrige Temperaturen voraussetzte. Mit unseren Winterbieren setzen wir diese schöne Tradition auf bewährtem Premium-Niveau fort.

Übrigens eignen sich die Spezialitäten nicht nurzum Trinken – auch in der Küche machen sie eine ausgezeichnete Figur. Lesen Sie dazu einfach den Artikel Kochen mit Bier.



Rotes Räuberbier


Charakter:
Rötlich in der Farbe, mit kraftvoller Schaumkrone. Vollmundig im Geschmack, mit malzaromatischer Note und elegant abklingender Bittere. Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot.

Fakten:
•  unser Bier des Jahres 2008, das zum Dauerbrenner avanciert ist, untergärig • 5,9 % Alkoholgehalt •  13,0 % Stammwürze




Apostulator


Charakter:
Feinporiger Schaum, intensive, kraftvolle Würze und eine voluminöse Nase. Sehr cremig und stark am Gaumen. Lang anhal- tender, würziger Abgang mit sättigender Wirkung. Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot.

Fakten:
•  dunkles Bockbier für die kalte Jahreszeit, untergärig • 7,6 % Alkoholgehalt •  18,1 % Stammwürze



Winterbier


Charakter:
Bernsteinfarben, körperreich, voller Würze, mit spürbarer Hopfenbittere und harmonischem Abgang. Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot.

Fakten:
•  Märzen-Bier und damit typisch für die kalte Jahreszeit, untergärig •  gebraut mit bestem Hopfen und aromatischem Karamellmalz • 5,8 % Alkoholgehalt •  13,0 % bis 14,0 % Stammwürze





Kochen mit Bier


Ragout vom Wildschwein  in Apostulatorsoße mit Wirsing, gebratenen Birnen und Maronenschupfnudeln

  • 900 g Wildschweinschulterfleisch (oder Schweineschulterfleisch), 3 cm gewürfelt
  • 2 große Zwiebeln, geschält, grob gewürfelt
  • 1 Karotte, gewaschen, grob gewürfelt
  • 150 g Sellerie, gewaschen, grob gewürfelt
  • 50 g Butterschmalz
  • 1 EL Tomatenmark
  • 250 ml Apostulator Bier
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 6 Wacholderbeeren, 1 Lorbeerblatt, 1 Nelke,
  • 5 Pimentkörner, 10 Pfefferkörner, Salz
  • Maisstärke zum Abbinden

Zubereitung:
Fleisch leicht salzen, in einem vorgeheizten Bräter in Butterschmalz kräftig anbraten, Gemüse zugeben, ebenfalls anbraten, Tomatenmark zugeben kurz anrösten, mit der Hälfte des Biers ablöschen, einkochen lassen, mit dem restlichen Bier und der Gemüsebrühe auffüllen und bei kleiner Hitze zartschmoren. Anschließend das Fleisch und die Gemüse aus dem Sud holen, den Sud etwas einkochen lassen und mit Maisstärke und Bier bis zur gewünschten Sämigkeit abbinden. Währenddessen die Gemüsewürfel und die Gewürze aus dem Fleisch sortieren, in einem Sieb über der Soße gut auspressen, dann das Fleisch in die Sauce geben erhitzen und kurz nachschmecken.

Maronenschupfnudeln – Zutaten

  • 500 g mehlig kochende Kartoffeln am Vortage gekocht und geschält
  • 150 g Mehl
  • 250 g Maronen (vorgekocht)
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 50 braune Butter
  • Salz, Muskat,
  • Salzwasser zum Kochen
  • Butterschmalz zum Braten
  • 0,1 l Gemüsebrühe

Zubereitung: ca. 50 min.
Kartoffeln und Maronen durch eine Kartoffelpresse geben, übrige Zutaten rasch untermengen, mit Salz und Muskat abschmecken und kurz verkneten. Den Kartoffelteig auf einer leicht bemehlten Fläche zu daumendicken Rollen formen, mit einer Teigkarte in schräge Scheiben schneiden, einzeln leicht über den Tisch rollen, um den Schupfnudeln die typische Form zu geben. In leicht siedendem Salzwasser ca. 8 min kochen, in etwas kaltem Wasser abschrecken, auf ein Sieb geben, gut abtropfen lassen und in Butterschmalz goldgelb braten.